Wer fährt, trinkt nicht – DON’T DRINK AND DRIVE intensiviert die Aufklärungsarbeit an Schulen

Berlin, 6. August 2026. Die Verkehrssicherheitsinitiative DON’T DRINK AND DRIVE (DDAD) hat ihre Präventionsarbeit an Schulen im ersten Halbjahr 2026 erfolgreich ausgebaut. Gemeinsam mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) wurden bereits mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 19 Jahren über die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr informiert und für verantwortungsvolles Verhalten sensibilisiert.

Ein weiteres Ergebnis der Schulbesuche: Das Motto der Kampagne ist bei vielen Jugendlichen fest im Bewusstsein verankert. Nach einer Befragung kennt rund die Hälfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Botschaft DON’T DRINK AND DRIVE nicht nur, sondern setzt sie nach eigenen Angaben auch im Alltag konsequent um.

Mit ihren Aktionen setzte die Verkehrssicherheitsinitiative auf praktische Erfahrungen: An Fahrsimulatoren für Autos und E-Scooter oder mit Rauschbrillen erleben die Jugendlichen anschaulich, wie Alkoholmissbrauch Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Urteilsfähigkeit beeinträchtigen kann. Auf diese Weise werden die drastischen Folgen von Alkoholkonsum im Straßenverkehr unmittelbar erfahrbar.

Die Initiative DON’T DRINK AND DRIVE engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für die Vermeidung alkoholbedingter Verkehrsunfälle. Gemeinsam mit dem BADS, einer gemeinnützigen Vereinigung von Juristen, Rechtsmedizinern und Polizeifachleuten, soll die Aufklärungsarbeit an deutschen Schulen weiter intensiviert werden. Das gemeinsame Ziel bleibt klar: Wer fährt, trinkt nicht.

Hintergrund
Alkohol am Steuer zählt weiterhin zu den bedeutenden Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ereigneten sich 2025 bundesweit 34.269 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss. Zwar ist die Entwicklung leicht rückläufig, dennoch bleibt Prävention unverzichtbar. Gerade Fahranfänger tragen aufgrund ihrer geringeren Fahrerfahrung ein erhöhtes Unfallrisiko. Für sie gilt die gesetzliche Null-Promille-Grenze. Verstöße können Bußgelder, Punkte in Flensburg, den Entzug der Fahrerlaubnis oder eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) nach sich ziehen.

Die Kampagne

Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“ sind die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutscher Brauer-Bund e. V., der Verband Private Brauereien Deutschland e. V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Bestandteile der Kampagne, die auch mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr kooperiert, sind zum Beispiel Events an Schulen, Plakataktionen an Landstraßen oder auch Kampagnen über Soziale Medien.

Informationen zur Kampagne sind unter www.ddad.de abrufbar.

„Wer fährt, bleibt nüchtern“: Neue Kampagne der Brauereien

DON’T DRINK AND DRIVE wirbt für Verantwortung im Straßenverkehr

Berlin, 8. Mai 2026. Mit einer neuen, aufmerksamkeitsstarken Kampagne setzt der Deutsche Brauer-Bund (DBB) im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative DON’T DRINK AND DRIVE ein sichtbares Zeichen gegen Alkohol am Steuer. Mit Unterstützung des Außenwerbers und Stadtmöblierers Wall ist die Kampagne über Wochen auf digitalen Werbeflächen im Berliner Stadtgebiet präsent. Sie richtet sich insbesondere an junge Fahrerinnen und Fahrer. Die Botschaft: „Wer fährt, bleibt nüchtern.“

Die neuen Motive setzen bewusst auf einen humorvollen Zugang – ohne erhobenen Zeigefinger. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Präsenz der Kampagne im öffentlichen Raum, um möglichst viele Menschen direkt im Alltag zu erreichen.

„Prävention und Aufklärung sind zentrale Beiträge zu mehr Verkehrssicherheit. Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen – diese Botschaft ist heute genauso wichtig wie vor 30 Jahren, als DON’T DRINK AND DRIVE erstmals an den Start ging“, sagte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, bei der Vorstellung der Kampagne am Sitz des Deutschen Bundestags in Berlin. Entwickelt wurde die Kampagne in enger Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Agentur Rumblefish. „Mit den neuen Motiven sprechen wir gezielt junge Fahrerinnen und Fahrer an. Obwohl für sie im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot gilt, sind sie überdurchschnittlich häufig in alkoholbedingte Unfälle verwickelt“, so Eichele.

Wall unterstützt die Initiative mit der Reichweite der Werbeflächen im urbanen Raum. „Die digitale Kampagne DON’T DRINK AND DRIVE ist ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Verkehrsunfällen und stärkt die Verkehrssicherheit. Gerne unterstützen wir mit unseren Werbeflächen das Anliegen des Deutschen Brauer-Bundes, da der öffentliche Raum prädestiniert für Aufklärungskampagnen ist. Die Botschaft zum Verzicht auf Alkohol im Straßenverkehr erreicht so die relevanten Zielgruppen an dem Ort, um den es geht: auf ihrem Weg im öffentlichen Raum“, betont Patrick Möller, Geschäftsführer bei Wall.

DON’T DRINK AND DRIVE wird getragen von den Verbänden der Alkoholwirtschaft und ist unter anderem auch Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung. Die Allianz wird von über 70 Organisationen unterstützt – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC, die Gewerkschaft der Polizei sowie der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). Gemeinsam mit dem BADS engagiert sich DON’T DRINK AND DRIVE außerdem bundesweit in der Aufklärungsarbeit an Schulen und Berufsschulen. Ziel der Projekte ist es auch hier, junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger frühzeitig über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu informieren und für verantwortungsbewusstes Verhalten zu sensibilisieren.

Über DON’T DRINK AND DRIVE

Die Verkehrssicherheitsinitiative DON’T DRINK AND DRIVE besteht seit 1993 und setzt sich mit Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen gegen Alkohol am Steuer ein. Im Mittelpunkt stehen insbesondere junge Fahrerinnen und Fahrer. Mit der klaren Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern“ wirbt die Initiative bundesweit für verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr und setzt dabei auf zielgruppengerechte Kommunikation, Kooperationen und starke Präsenz in relevanten Kommunikationskanälen.

Weitere Informationen zur Initiative finden sich unter: https://bierbewusstgeniessen.de/ddad/

 

Gemeinsam mit Partnerverbänden und dem Unternehmen Wall stellte der DBB am Berliner Reichstag die neue Plakatkampagne DON’T DRINK AND DRIVE vor.<br />Foto: Wall GmbH, Dirk Lässig
Gemeinsam mit Partnerverbänden und dem Unternehmen Wall stellte der DBB am Berliner Reichstag die neue Plakatkampagne DON’T DRINK AND DRIVE vor.
Foto: Wall GmbH, Dirk Lässig

 

Wer fährt, bleibt nüchtern – Innenminister Michael Ebling ist Schirmherr der Verkehrssicherheitskampagne DON’T DRINK AND DRIVE 2025/2026 in Rheinland-Pfalz

Die Verkehrssicherheitsinitiative „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht 2025 und 2026 in Kooperation mit dem „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V.“ (BADS) und unter Schirmherrschaft des Staatsministers Michael Ebling in Rheinland-Pfalz erneut auf Tour. Ziel der Aktion ist es, Oberstufen- und Berufsschüler für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Dabei kommt auch ein spezieller computergesteuerter Promille-Fahrsimulator zum Einsatz.

„Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefahr. Umso mehr freue ich mich über die Kampagne DON’T DRINK AND DRIVE, die in Kooperation mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr dieses und nächstes Jahr in Rheinland-Pfalz unterwegs ist und an vielen Schulen zum Einsatz kommt“, erklärte Innenminister Ebling bei der Auftaktveranstaltung in Mainz. „DON’T DRINK AND DRIVE setzt ein starkes Zeichen mit klaren Botschaften, überzeugender Ansprache und großem Engagement. Die Botschaft an junge Fahrerinnen und Fahrer lautet: Wer fährt, bleibt nüchtern! Das ist keine Floskel, sondern gelebte Haltung für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.“

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) als gemeinnütziger Verein unterstützt die Kampagne. Dessen Vizepräsident, der Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, erklärte, Alkohol und andere berauschende Mittel stellten „seit jeher vermeidbare Risiken für die Sicherheit im Straßenverkehr“ dar. Der BADS habe sich deshalb seit seiner Gründung 1950 insbesondere der Aufklärung und Prävention solcher Risiken verschrieben. Urban: „Ich freue mich, dass wir als Landessektion Rheinland-Pfalz mit der Initiative DON’T DRINK AND DRIVE einen starken Kooperationspartner gefunden haben, mit dem wir gemeinsam in der Risikogruppe der jungen Fahrer, Fahranfänger und Führerscheinbewerber das Risikobewusstsein nicht nur mit Gesprächen, sondern vor allem im praktischen Erleben mit Fahrsimulatoren stärken können.“

Unfallzahlen 2024: Alkohol bleibt Risikofaktor
Im Jahr 2024 ereigneten sich bundesweit über 35.100 Unfälle unter Alkoholeinfluss, rund 14.790 davon mit Personenschaden – eine Reduktion um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (rund 37.170) (Quelle: Destatis). Besonders betroffen sind junge Fahrer: Obwohl nach offiziellen Statistiken junge Menschen in Deutschland immer bewusster und verantwortungsvoller mit Alkohol umgehen, verursacht die Altersgruppe überdurchschnittlich viele dieser Unfälle. Trotz sinkender Gesamtzahlen bei Verkehrstoten bleibt Alkohol am Steuer ein zentrales Problem – und unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Aufklärung in Form von Kampagnen wie DON’T DRINK AND DRIVE.

Die Kampagne
Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“ sind die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V., der Deutsche Brauer-Bund e. V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Verband Private Brauereien Deutschland e. V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Bestandteile der Kampagne sind zum Beispiel Events an Schulen, Plakataktionen an Landstraßen oder auch Kampagnen über Soziale Medien.

DDAD ist überdies Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung, die von über 70 Organisationen unterstützt wird – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Informationen zur Kampagne sind unter www.ddad.de abrufbar.
Im Bereich Social Media ist die Initiative mit einem YouTube-Channel (www.youtube.com/DDADtube) und einer eigenen Seite auf Facebook (www.facebook.com/ddad) aktiv.

DON’T DRINK AND DRIVE – Weiter verstärkte Aufklärung mit klarem Ziel: Weniger Alkoholunfälle im Straßenverkehr

Berlin, 19. August 2025. Die Verkehrssicherheitsinitiative DONT DRINK AND DRIVE (DDAD) verstärkt ihr Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Gemeinsam mit Unterstützung durch den Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V. (BADS) werden auch 2025 wieder eine Vielzahl von Einsätzen in Schulen und Berufsschulen durchgeführt, um junge Fahranfänger über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Mit der Partnerschaft betont DDAD die Bedeutung von Eigenverantwortung und klaren Regeln im Straßenverkehr. Ein zentraler Bestandteil der Aufklärungsarbeit ist die direkte Ansprache junger Fahranfänger an Schulen – mit interaktiven Einsätzen, praktischen Tests und begleitender Evaluation. Fahranfänger und Jugendliche werden interaktiv für die Risiken von Alkohol am Steuer sensibilisiert.

Ein echter Hingucker: Der Fahrsimulator, der alkoholisiertes Fahren nachstellt, stößt auf großes Interesse. Teilnehmer berichten „Schon krass“, wenn sie mit virtuellen 1,1 Promille über die Straße fahren – eine Erfahrung, die nachhallt und zum Nachdenken anregt.

Schülerbefragung zeigt klares Problembewusstsein
Eine begleitende Online-Befragung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bestätigt die Relevanz der Präventionsarbeit: 80 % kennen die 0,0 Promillegrenze für Fahranfänger, viele berichten von festen Absprachen zum nüchternen Fahren im Freundeskreis. 47,5 % besitzen bereits einen Führerschein, weitere 17 % befinden sich in der Fahrschul- Ausbildung. Die Ergebnisse zeigen: Das Problembewusstsein für Alkohol im Straßenverkehr ist durchaus vorhanden und wird durch die Prävention verstärkt.

Unfallzahlen 2024: Alkohol bleibt Risikofaktor
Im Jahr 2024 ereigneten sich bundesweit über 35.100 Unfälle unter Alkoholeinfluss, rund 14.790 davon mit Personenschaden – eine Reduktion um 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr (rund 37.170) (Quelle: Destatis). Besonders betroffen sind junge Fahrer: Obwohl nach offiziellen Statistiken junge Menschen in Deutschland immer bewusster und verantwortungsvoller mit Alkohol umgehen, verursacht die Altersgruppe überdurchschnittlich viele dieser Unfälle. Trotz sinkender Gesamtzahlen bei Verkehrstoten bleibt Alkohol am Steuer ein zentrales Problem – und unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Aufklärung.

Zu DON’T DRINK AND DRIVE Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“
sind die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutsche Brauer-Bund e. V., der Verband Private Brauereien Deutschland e. V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Bestandteile der Kampagne, die auch mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr kooperiert, sind zum Beispiel Events an Schulen, Plakataktionen an Landstraßen oder auch Kampagnen über Soziale Medien. DDAD ist Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung, die von über 70 Organisationen unterstützt wird – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Informationen zur Kampagne sind unter www.ddad.de abrufbar.

DON’T DRINK AND DRIVE wird Partner der Verkehrssicherheitsallianz „Mehr Achtung“

18. März 2025. Die Verkehrssicherheitskampagne DON’T DRINK AND DRIVE
(DDAD) verstärkt ihr Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Zum Jahresbeginn 2025 ist die Initiative eine Partnerschaft mit der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung eingegangen.

#mehrAchtung wird von über 70 Organisationen unterstützt – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC, die Gewerkschaft der Polizei und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.
Die Allianz ist Teil der Dachkampagne „Runter vom Gas“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und wirbt für ein respektvolles und rücksichtsvolleres Miteinander im Straßenverkehr.

Mit der neuen Partnerschaft unterstreicht DDAD die Bedeutung von Eigenverantwortung und respektvollem Verhalten im Straßenverkehr: Wer fährt, trinkt nicht. Wer trinkt, fährt nicht. Gemeinsam mit den anderen Partnern in der Allianz
#mehrAchtung wird die DDAD-Initiative ihre Aufklärungsarbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen, um weiterhin einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

Weitere Informationen zur Kampagne sind unter
www.mehrachtung.de und www.ddad.de abrufbar.

Wer fährt, bleibt nüchtern

DON’T DRINK AND DRIVE 2024 mit neuer Kooperation und Einsätzen an rheinland-pfälzischen Schulen

7. Januar 2025. Die Initiative „DON’T DRINK AND DRIVE“ (DDAD) hat 2024 ihre wichtige Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren von Alkohol am Steuer fortgesetzt. Unterstützt durch den „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ (BADS), besuchte die DDAD-Kampagne im vergangenen Jahr Schulen in Rheinland-Pfalz, um junge Fahrerinnen und Fahrer über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Im Fokus der Aufklärungsarbeit stehen Berufs- und Oberstufenschüler, die durch einen interaktiven Fahrsimulator realitätsnah an das Thema herangeführt werden.

Die DDAD-Kampagne läuft bereits seit mehr als 30 Jahren. Ziel ist es, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle zu reduzieren und insbesondere junge Fahrer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. „Wer trinkt, fährt nicht. Wer fährt, trinkt nicht!“ Dies haben sich sowohl DDAD als auch der BADS auf die Fahnen geschrieben. Durch die Kooperation von DDAD mit dem BADS, einer gemeinnützigen Vereinigung aus Juristen, Rechtsmedizinern und Polizisten, sollen vor Ort noch mehr junge Menschen erreicht werden.

Aufklärungstour 2024: Interaktive Einsätze mit Fahrsimulator und T-Wall
In diesem Jahr besuchte die Kampagne sieben ausgewählte Schulen in Rheinland-Pfalz. Dabei kamen neu gestaltete Werbemittel zum Einsatz, um die Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern“ zu verbreiten. Die Schülerinnen und Schüler konnten an einem computergesteuerten Fahrsimulator unter definierten Promillewerten erleben, wie sich der Konsum von Alkohol auf das Seh- und Reaktionsvermögen auswirkt. Ergänzend dazu zeigte die „T-Wall“-Reaktionswand eindrucksvoll, wie stark Alkohol die Koordinationsfähigkeit beeinträchtigt.

Alkohol am Steuer: Gefährlich und vermeidbar
Alkohol am Steuer bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle in Deutschland. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat ereigneten sich im Jahr 2023 bundesweit 37.172 Unfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen 165 Menschen ihr Leben verloren und 4.090 schwer verletzt wurden. Besonders alarmierend bleibt, dass junge Fahrer und Fahranfänger überproportional häufig in diese Unfälle verwickelt sind, obwohl diese Zahlen in den letzten Jahren gesunken sind. Bereits geringe Mengen Alkohol können das Reaktionsvermögen und die Wahrnehmung stark beeinträchtigen, was zu Fehleinschätzungen und verzögerten Reaktionen führt. Die Promillegrenze für Fahranfänger liegt bei 0,0, und jeder Verstoß zieht empfindliche Strafen und langfristige Konsequenzen, wie Punkte in Flensburg und den Verlust des Führerscheins oder gar die Anordnung für eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung), nach sich. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig über diese Gefahren aufzuklären und sie zu einem verantwortungsvollen Verhalten im Straßenverkehr zu ermutigen. Die DDAD-Initiative wird ihre Aufklärungsarbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen, um weiterhin einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Denn jeder vermiedene Unfall ist ein Erfolg.

Zu DON’T DRINK AND DRIVE
Die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft, der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutscher Brauer-Bund e.V., der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V., sind Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Dazu zählen Events an Schulen, aber auch Plakataktionen an Landstraßen oder Informationen über Soziale Medien.

Zu BADS e.V.
Der BADS hat sich zum Ziel gesetzt, durch Aufklärung über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mehr Sicherheit zu schaffen – mit Erfolg. Die Aufklärungsarbeit des BADS soll im Zusammenwirken mit den präventiven Maßnahmen anderer Organisationen und der Verkehrsüberwachung der Polizei für weniger alkoholbedingte Verkehrsunfälle und Unfallopfer sorgen.

Neue Social-Media-Leitlinien

Werberat überarbeitet Regelwerk für alkoholhaltige Getränke

Berlin, 18. Juli 2024. Der Deutsche Werberat hat seine Social-Media-Leitlinien für die Hersteller alkoholhaltiger Getränke überarbeitet (hier abrufbar). Zum 1. August 2024 wird darin explizit festgeschrieben, dass die Hersteller alkoholhaltiger Getränke – wie etwa Brauereien – die für sie tätig werdenden Influencerinnen und Influencer darauf hinweisen müssen, dass im Kontext von kommerzieller Kommunikation für das Unternehmen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats zur kommerziellen Kommunikation für alkoholhaltige Getränke einzuhalten sind. Wird ein Verstoß gegen den Kodex durch den Werberat festgestellt, so muss das Unternehmen die Löschung der kommerziellen Kommunikation von dem Influencer verlangen.

Auch bei der Interaktion mit Nutzern auf den unternehmenseigenen Social-Media-Kanälen müssen die Hersteller alkoholhaltiger Getränke für die Einhaltung der Verhaltensregeln des Deutschen Werberats Sorge tragen. Hierzu muss in den Social-Media-Auftritten informiert werden. Durch das Einfügen eines Beispiels für die Social-Media-Kanal-Information in den Leitlinien wird den Herstellern eine Hilfestellung für die Umsetzung der Regelungen gegeben. Für den Schutz vulnerabler Gruppen müssen die Unternehmen weiterhin die verfügbaren plattformspezifischen Altersschranken nutzen. Hier stellen sich auch die Plattformen ihrer Verantwortung:

Im Juni haben die Plattformen Google, Meta, Pinterest, Snapchat, TikTok und X gemeinsam mit der Initiative „International Alliance for Responsible Drinking“ (IARD) bekanntgegeben, bis 2025 die notwendigen technischen Möglichkeiten zu entwickeln, damit Alkoholwerbung nicht mehr an Personen unterhalb des gesetzlichen Mindestalters für den Erwerb von Alkohol ausgespielt wird.

Die neuen Richtlinien setzen sich insgesamt aus fünf Teilbereichen zusammen und befassen sich mit den Themen Altersschranke, Weiterleitungsnachrichten, benutzergenerierte Inhalte, Transparenz und Einsatz von Influencern. So gibt es bei der Wahl der Werbepersönlichkeiten in den sozialen Medien erhöhte Anforderungen für Hersteller. Der Deutsche Werberat fordert in den Leitlinien, dass Influencer nicht nur das gesetzmäßige Alter erreicht haben müssen, sondern auch optisch den Eindruck vermitteln müssen, dass sie alt genug sind. Damit soll vermieden werden, dass Werbebotschaften der Alkoholwirtschaft von Personen geteilt werden, die einen minderjährigen Eindruck machen.

Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft ist Mitglied des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) und unterstützt damit auch die Arbeit des Deutschen Werberates als Selbstkontrolleinrichtung.
Zwei Monitorings des Deutschen Werberats haben gezeigt, dass die Verhaltensregeln des Werberats zur kommerziellen Kommunikation für alkoholhaltige Getränke von Influencern bereits befolgt werden. Im Rahmen der Untersuchungen wurden kommerzielle Beiträge von Influencern in den sozialen Medien YouTube, TikTok und Instagram geprüft. Die Ergebnisse der Untersuchungen von Dezember 2022 und Dezember 2023 zeigen, dass mit einer Ausnahme die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats befolgt wurden. Der gefundene Verstoß wurde nach Intervention des Werberats abgestellt.

Prävention auf Jugendfreizeiten

Neuauflage von Schulungsmaterialien veröffentlicht

Berlin, 14. Mai 2024. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt und mit fachlicher Beratung durch die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein hat der Deutsche Brauer-Bund (DBB) im Rahmen seiner Kampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16“ erstmals 2019 eine Broschüre zum Umgang mit Alkohol auf Jugendfreizeiten produziert. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Publikation aktualisiert und ist nun in einer zweiten Auflage erschienen.

Die Broschüre zur Alkoholprävention auf Jugendfreizeiten informiert Jugendleiterinnen und Jugendleiter über die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. „Jugendfreizeiten bieten Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Raum für Erfahrungen und die Erprobung ihrer Fähigkeiten. In diesen Freiräumen entstehen aber auch Unsicherheiten, besonders über den Umgang mit alkoholischen Getränken. Es ist uns daher ein großes Anliegen, Jugendleiterinnern und Jugendleiter auf dieses relevante Thema vorzubereiten. Die Broschüre sorgt mit Hintergrundbeiträgen und Methodenvorschlägen für Durchblick in der pädagogischen Diskussion“, betont Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Die aktualisierte Broschüre ist bei verschiedensten Jugendeinrichtungen auf großes Interesse gestoßen. Mit einer Gesamtauflage von fast 20.000 Exemplaren wurde die Broschüre 20 Organisationen zur Verfügung gestellt. Dazu zählen beispielsweise mehrere Landessportjugendverbände, die DLRG-Jugend Bayern und Baden, die Evangelische Gemeindejugend Baden, das Jugendrotkreuz, Landesjugendfeuerwehren, THW-Jugendverbände oder der Bund der Deutschen Landjugend.

Die Broschüre „UMGANG MIT ALKOHOL AUF JUGENDFREIZEITEN“ ist ebenfalls online auf der Website der Kampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16“ abrufbar.

Verkehrsminister testen Promille-Fahrsimulator
Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ präsentiert sich in Köln

Die „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ war in der vergangenen Woche zu Gast bei der Herbstkonferenz der deutschen Verkehrsminister in Köln. Die Minister von Bund und Ländern hatten an beiden Tagen die Möglichkeit, den computergesteuerten Promille-Fahrsimulator der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ zu testen und sich über die Ziele der Kampagne zu informieren.

Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2023 zum zehnten Mal in Folge mit dem Konzept der „DDAD Academy“ an Berufsschulen auf Tour. Im Jubiläumsjahr besucht das Team der „DDAD Academy“ Berufsschulen in Sachsen-Anhalt. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren, sie an das Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren zu erinnern und über geltende Regeln für E-Bikes und E-Scooter aufzuklären.

Konzept: Die „DDAD Academy“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Thema Alkohol am Steuer

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 bzw. 1,1 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert auch über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge für das Jahr 2023. Zum Einsatz kommt das Model IONIQ.

Zur Geschichte der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).

„DDAD Academy“ feiert Zehnjähriges in Sachsen-Anhalt: Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens übernimmt Schirmherrschaft der „DON‘T DRINK AND DRIVE Academy“-Tour 2023 in Sachsen-Anhalt

Schönebeck, den 21.06.2023

  • Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens betont die Wichtigkeit von Aufklärung und Risikokompetenz bei jungen Fahrerinnen und Fahrern
  • Fahrten im Promille-Fahrsimulator sensibilisieren Berufsschülerinnen und -schüler in Sachsen-Anhalt für die Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern!“
  • Seit 2013 ununterbrochen im Einsatz für mehr Verkehrssicherheit: „DDAD Academy“ feiert zehnjähriges Jubiläum

Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2023 zum zehnten Mal in Folge mit dem Konzept der „DDAD Academy“ an Berufsschulen auf Tour. Im Jubiläumsjahr besucht das Team der „DDAD Academy“ Berufsschulen in Sachsen-Anhalt. Wichtige Bestandteile der Aktion sind der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator, ein Promille-Quiz, der Promille-Parcours (mit Rauschbrillen) sowie intensive persönliche Gespräche auf Augenhöhe. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren, sie an das Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren zu erinnern und über geltende Regeln für E-Bikes und E-Scooter aufzuklären. Start der „DDAD Academy“-Tour unter der Schirmherrschaft von Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, ist am Mittwoch, 21. Juni 2023, an den Berufsbildenden Schulen „Otto Allendorff“ in Schönebeck.

„Junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind weiterhin überproportional häufig an Alkoholunfällen beteiligt. Daher ist es wichtig, gerade diese Gruppe für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft der diesjährigen DON`T DRINK AND DRIVE Academy-Tour und freue mich, dass das DDAD Academy-Team zum zehnjährigen Jubiläum Berufsschulen in Sachsen-Anhalt besucht. Die Einsätze der ,DDAD Academy‘ sind eine gute Ergänzung unserer eigenen landesweiten Präventionsprojekte. Wenn Eigenverantwortung und Risikokompetenz von jungen Fahrerinnen und Fahrern gestärkt werden, trägt das dazu bei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Da ist diese Kampagne genau richtig“, so Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Schirmherrin der „DDAD Academy“-Tour 2023 in Sachsen-Anhalt.

Konzept: Die „DDAD Academy“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Thema Alkohol am Steuer

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert auch über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge.

 Zur Geschichte der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).

Zahlen und Fakten 2022

Im langjährigen Trend ging die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden bundesweit von 41.603 im Jahr 1991 auf 16.637 im Jahr 2022 zurück. Auch die Zahl der dabei Getöteten verringerte sich im gleichen Zeitraum von 2.229 auf 242. Der Rückgang der Unfallzahlen in den Jahren 2020 und 2021 ist unter anderem auf Lockdowns, geschlossene Gaststätten, weniger Veranstaltungen und eine verringerte Mobilität während der Corona-Pandemie zurückzuführen.

  • 2022 ereigneten sich in Deutschland insgesamt 38.387 Unfälle unter Alkoholeinfluss
  • (Vergleich mit 2021: 32.453 + 18,3 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 35.590 + 7,9 %),
  • darunter 16.637 Alkoholunfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 13.628 + 22,1 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 13.949 + 19,3 %).
  • Bei den Alkoholunfällen wurden 14.950 Verkehrsteilnehmer leicht verletzt (Vergleich mit 2021: 11.989 + 24,7 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 12.591 + 18,7 %), 959 schwer verletzt (Vergleich mit 2021: 4.272 + 16,1 %); Vergleich mit Vor-Corona 2019: 4.592 + 8 %) und 242 getötet (Vergleich mit 2021: 165 + 46,7 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 228 + 6,1 %).
  • In Sachsen-Anhalt ereigneten sich im Jahr 2022 7.603 Unfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 6.764 + 12,4 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 7.903 – 3,8 %), bei denen 152 Menschen ums Leben kamen (Vergleich mit 2021: 113 + 34,5 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 137 + 10,9 %).
  • Unter Alkoholeinfluss ereigneten sich 420 Unfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 396 + 6,1 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 394 + 6,7 %), bei denen 6 Menschen das Leben verloren (Vergleich mit 2021: 2; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 8)
    (Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 8, Reihe 7, 12/2022)

 

TERMINPLAN

Einsätze der „DDAD Academy“ 2023, jeweils von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr

  • Mittwoch, 21. Juni 2023 (Auftaktveranstaltung): Berufsbildende Schulen „Otto Allendorff“, Magdeburger Straße 302, 39218 Schönebeck (Elbe)
  • Donnerstag, 22. Juni 2023: Berufsbildende Schulen I des Salzlandkreises WEMA, Magdeburger Straße 22, 06449 Aschersleben
  • Freitag, 23. Juni 2023: Europaschule Oschersleben, Burgbreite 2, 39387 Oschersleben (Bode)
  • Montag, 26. Juni 2023: Berufsbildende Schulen „Gutjahr“ Halle (Saale), An der Schwimmhalle 3, 06122 Halle (Saale)
  • Dienstag, 27. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld, Parsevalstraße 2, 06749 Bitterfeld-Wolfen
  • Mittwoch, 28. Juni 2023: Anhaltisches Berufsschulzentrum „Hugo Junkers“ Dessau-Roßlau, Junkersstraße 30, 06847 Dessau-Roßlau
  • Donnerstag, 29. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Burgenlandkreis (Standort Weißenfels), Tagewerbener Straße 75, 06667 Weißenfels
  • Freitag, 30. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Mansfeld-Südharz (Standort Sangerhausen), Friedrich-Engels-Straße 22, 06526 Sangerhausen

 

 
Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, testet den Promille-Fahrsimulator der „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ anlässlich der Auftaktveranstaltung in Schönebeck (Foto: DDAD/Stachowiak)


Von links nach rechts: Uwe Scholz, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Schönebeck, Julia Busse, Geschäftsführerin im Deutschen Brauer-Bund e. V, Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Astrid Mann, Schulleiterin an den Beruflichen Schulen Otto Allendorff, Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises (Foto: DDAD/Stachowiak)

 

Weitere Einsätze und Informationen zur Kampagne finden Sie auf www.ddad.de